27.02.2008

Obacht beim Scheissen!

Manfred war verheiratet. Er hatte ein abbezahltes Reihenhaus, arbeitete für meinen Vater und ging am Wochenende mit ihm zur Jagd. An einem Neujahrsmorgen vor sieben Jahren verliess ihn seine Frau. Sie hatte ihn immer schon betrogen, aber jetzt, nachdem sie die Liebe ihres Lebens, einen arbeitslosen Alkoholiker, gefunden hatte, war es an der Zeit, Kasse zu machen. Das Haus kam in die Zwangsversteigerung. Manfred wusste, dass er all die Jahre betrogen worden war. Aber er hatte an der Ehe und an seinem Leben festhalten wollen. Ging aber nicht. Mit Mitte fünfzig zog er in einer fünfzigquadratmeter Butze in Frankfurt. Irgendwann verabredete er sich mit Frauen seines Alters. "Ich meine, die sind alle geschieden und völlig bekloppt!" sagte er, als ich ihn in seiner Hinterhausbutze besuchte. An einem Montag, knapp ein Jahr nachdem er geschieden war, kippte er in der Firma meines Vaters beim Scheissen tot von der Toilette. Herzinfarkt.

Aus einer Studie: "Für Männer und Frauen wurden altersstandardisierte Mortalitätsraten (pro 10 000 Personenjahre) und mit Hilfe von Co-Proportional-Hazards-Modellen adjustierte relative Risiken berechnet. Für alleinstehende Männer war die altersstandardisierte Mortalitätsrate mit 437,3 beinahe doppelt so hoch wie für Mäner mit (Ehe-)Partnerin (235,3)."

23.02.2008

Rounders, Whitney Houston und Sven Väth

Ich war meiner Zeit immer etwa vier oder fünf Jahre voraus.

ad 1, Rounders habe ich '99 gesehen, als man Poker noch mit Teppich- und Autohändlern spielte.
ad 2, 1985 eröffnete Saturn Hansa einen Riesenplattenladen auf der oberen Bergerstraße. Ich war zwölf oder dreizehn, hatte zuviel Taschengeld und bestellte haufenweise Platten aus den USA. Peinlich aber wahr: ich war der erste, der in Frankfurt einen Whitney Houston Tonträger aus den USA importieren liess.
ad 3, 1988, mit 16, in meiner depressiven Nietzsche-, Russisches-Roulette, Autoklau- und Sackophase, hatte ich noch mehr Taschengeld. Ich glaube, es waren 800 Mark. Weil das natürlich nicht für meine diversen Rituale reichte - eine Nacht in einer Junior Suite im Frankfurter Hof kostete ja schon über 400 Mark - beklaute ich noch regelmäßig meinen Vater. Eines meiner Lieblingsrituale zu dieser Zeit: jeden Mittwoch, so gegen ein Uhr nachts, sobald meine Eltern eingeschlafen waren, zog ich mich an, klaute zwei-, drei oder vierhundert Mark aus der stets mit fünf bis achttausend Mark gefüllten Brieftasche meines Vaters, stieg auf meine 80er und fuhr mit flatterndem Kenzosacko ins Vogue. Hiess damals vielleicht auch schon Omen. Keine Ahnung. Die hatten da so eine halbe Armee von Türstehern, angeführt von einem dicken Türken. Ich parkte mein Moped zwei Metern von den Jungs entfernt, direkt vorm Eingang. "Schön auf's Moped aufpassen, ja!" sagte ich dem dicken Türken, der nicht wusste, wie ihm geschah und wer der blöde Idiot vor ihm ist. Ich hatte einen Stammplatz an der Bar ganz links. Sven Väth war quer über die Tanzfläche zu der Zeit noch ganz gut zu sehen und tüftelte an seinem Technokram. Ich fürchte, der ganze Laden war auf Speed oder Koks, ich sah nie jemanden ein zweites Getränk bestellen. Bis auf mich. Ich war der einzige in dem Schuppen, der ernsthaft soff. "Gottseidank, dass du da bist - mir war so langweilig!" rief die kahlköpfige Barfrau, wann immer sie mich erspähte. Sie mochte mich. Alle Welt hielt mich für einen Kokser. De facto wollte ich mich mittwochs zu Väths Technogeschrubbel aber immer nur vollsaufen. Ich weiss, dass die Kombination Techno und Alkohol für andere nie so richtig gezündet hat, aber wenn man die kahlköpfige Barfrau fragen würde: sie würde bestätigen, dass ich zumindest ihren Job mit meiner Sauferei gerettet habe. Wenn nicht sogar den ganzen Technokram.

ps_
Von wegen schlechtes Gewissen wegen Geldklauerei. Ich hatte einen Bekannten, der zu der Zeit und etwa im gleichen Alter den neuen 911er seiner Mutter samt Fahrzeugbrief klaute, nach München fuhr, den Wagen für 60.000 Mark ein bisschen unter Wert verkaufte und zwei Tage später zu Hause anrief, um mitzuteilen, dass ihm das Geld beim Feiern ausgegangen sei. Ich mochte die Geschichte. Ich hatte nie große Problemen mit schwierigen Türen und wenn man an der Himmelpforte Anstalten gemacht hätte - mit Verweis auf meine diversen Bekannten hätte ich Petrus locker der Pedanterie überführen können, dachte ich.

21.02.2008

Neulich in der Nervenheilanstalt

"Wir haben zusammen getanzt. Und ich weiß, dass ich ihn liebe, weil... weil ich es weiß. Es ist hier. Hier drin. Hier! Und Sie, Sie wissen gar nichts vom Leben. Gar nichts wissen Sie. Weil ich einen Freund habe und Sie nicht. Sie alte Kuh. Wir haben getanzt. Und wir haben Fahrscheine gekauft. Und ein Eis gegessen. Und eine Blume geschossen. Wir haben in einem Bett geschlafen. Und wir haben den Mond gesehen. Und ich hab' sein Herz gehört!"

Amputation - live und ohne Narkose

Der Umzug zieht sich in die Länge. Die Kleine ist krank geworden. Außerdem musste die Wohnung noch gestrichen und eine neue Küche eingebaut werden. Wir haben festgestellt, dass mir die meisten Möbel schon vor der Ehe gehörten. Sie nimmt also hauptsächlich Dekorationsartikel, Bilder und Geschirr mit. Wir essen abends zusammen - zwischen den Umzugskisten. So besonders lange würde ich das nicht mehr mitmachen können. Ich gehe aber davon aus, dass sie morgen oder übermorgen weg sind.

Ich bin auf der Suche nach einem Film: Felix mit Ulrich Tukur. Ich zahle (so gut wie) jeden Preis. Sachdienliche Hinweise oder Angebote bitte an achnaja/web/de.

15.02.2008

Olga

Sie ist sehr dünn, hat viele Goldzähne und einen Mann in einem bulgarischen Knast. Außerdem eine Tochter mit Kind hier in der Gegend. Meine Tochter, die sie in "Olka" umgetauft hat, mochte sie. Ist immer ein gutes Zeichen. Sie war bis heute unsere Putzfrau. Laut meiner Frau hat sie nie ordentlich abgestaubt und heimlich An- und Abfahrt mitberechnet. Ich habe ihr gerade ihre letzte Gage ausgezahlt - ich bin jetzt zu arm für sowas. Sie weiss, dass meine Frau auszieht und hat mich sehr mitleidend angeguckt. Gestern wurde ich schon mal mitleidig angeguckt. Auch wenn wir natürlich alle eine große Familie sind, dem nächsten, der so blöd guckt, trete ich in den Arsch!

ps_
Tschüss Olka!

13.02.2008

Positiv, Komparativ, Superlativ

Sieht so aus, als hätte sie eine Wohnung gefunden. Acht Kilometer von hier. Achtundsechzig Quadratmeter. Zwei Zimmer. Ich würde sagen, ich muss sie ernsthaft verletzt haben. Eigentlich wollte sie letzten Oktober schon abhauen. Ich hätte sie damals gehen lassen müssen. Sie hatte sich längst entschieden. Stattdessen habe ich einen Paartherapeuten eingeschaltet. Er fand uns sehr sympathisch und hatte ein gutes Gefühl. Habe die letzte Rechnung per Überweisung mit dem Verwendungszweck "Vielen Dank, Sie Stümper!" beglichen. Einmal bin ich vor einem Baumarkt vor ihr auf die Knie gegangen und habe gebettelt, dass sie bleibt. Ich habe ihr einen Brief geschrieben und auf zwei Seiten ziemlich eindeutig nachgewiesen, dass sie eine blöde Kuh ist, wenn sie geht. Vor 24 Stunden bin ich dazu übergegangen, sie der Heuchelei und der Familienzerstörung zu bezichtigen. Unterm Strich wird es leider wohl wirklich Zeit, dass sie geht. Ich laufe seit Oktober mit einem latenten Kotzreiz rum. Reicht dann auch. Kann das nicht mehr aufhalten. Gibt es wirklich keinen Komparativ für falsch? Single, verheiratet, geschieden? Geht doch. Habe heute irgendwo gelesen, dass es keinen Heroismus mehr gibt. In Wahrheit gibt es auch keine Tragik mehr. Nicht für Erwachsene. Merke: Es gibt nur Nichts, Lächerlichkeit und Trivialität - qed.

12.02.2008

Meine Zielgruppe

The Great Götzby. Ich war heute mit ihm essen und habe ihm einen indianischen Namen verpasst: "Mann ohne Hals mit Mantel, der spannt." Wir haben drei Jahre nebeneinander gesessen und uns von der Arbeit abgehalten. Wir sind etwa gleich alt, gleich schlau, gleich hässlich, gleich borniert, gleich fett, gleich überbezahlt und beim Kartfahren viel schneller als alle anderen. Wir warten beide auf Alan Wake, kennen alle Simpsons Staffeln und schauen jedes Formel Eins Rennen und haben immer irgend eine Wette laufen. War so ein bisschen wie in der neunten oder zehnten Klasse, wenn man keinen Bock mehr auf die Schule hat. Im letzten Dezember hat man uns auseinander gesetzt. Er hat das Stockwerk gewechselt und Personalverantwortung übernommen.

Götzby ist seit hundert Jahren Single. Heimlich habe ich mir immer gewünscht, dass er ein Weibchen findet und eine Familie gründet. Ich wollte nicht mit xbeliebigen Vätern über Benzinrasenmäher, Vertikutierer, Akku-Rasenkantenschneider, Heckenscheren und Kindererziehung sprechen, sondern mit ihm. Aber diese Singleschiene, mit Saufen gehen, kann ich sowieso viel besser.

Nur mal so theoretisch

Was macht man eigentlich so als geschiedener/getrenntlebender Mann mit finanziellen Verpflichtungen galore? Frau fragmente schrieb, man sei ein Sieger, wenn man seinen Traum gelebt hat. Fangen wir von hinten. Ich bin Vater. Ich liebe es, mit meiner Tochter die Ungeheuer im Senckenbergmuseum zu besuchen. Wir balancieren beide gerne auf Bordsteinen und Mauern. Sie ist zweieinhalb und kann schon fast so gut auf einem Bein hüpfen wie ich. Wenn ich am Klavier für sie ein Stück spiele, liegt sie vor mir auf dem Boden unter dem Klavier. Und dann, sobald sie etwas für mich spielt, besteht sie darauf, dass ich unter dem Klavier liege. Kürzlich, als ihre Mutter mit einer Freundin unterwegs war, haben wir uns zwei Rotweingläser geholt, an den Tisch gesetzt, (mit Wasser) angestossen und uns abwechselnd Geschichten erzählt. Wenn ich mit ihr zusammen bin, bleibt die ganze Welt stehen. In ihrer Gegenwart bin sogar ich ein ganz passabler Mensch. Habe ich Töchter schon mal empfohlen?

Ich zahle gerne Kindesunterhalt, gerne auch den vier- oder fünffachen Satz, solange sie davon profitiert. Es ist schwer von ihr zu schreiben, ohne schwülstig zu werden. Also nur kurz: ich werde versuchen, das Haus zu behalten. Meine Frau will es nicht, sie will eine "eigene" Wohnung. In Wahrheit gehört das Haus meiner Tochter. Für sie haben wir es gekauft. Sie hat das größte und gemütlichste Zimmer und einen Garten und Spielzeug und Erinnerungen. Also passe ich darauf auf.

Was also tun, wenn sie nicht da ist und auf mich aufpasst? Den Rasen mähen. Den dämlichen Kamin zusammenbauen, der letzte Woche geliefert wurde. Bücher lesen. Weitermachen. Nicht mehr heiraten. Einmal pro Quartal versacken. Schubert hören. So einen 30 Zoll Monitor und Egoshooter kaufen. Dr. House gucken. Geduldig sein. Und dankbar.

11.02.2008

Mein (Ex-)Schwiegervater

Wir hatten gleich einen tollen Start und einen guten Draht.

ExS: "Wie heissen Sie? Was ist das denn für ein beschissener Nachname?"
rome: "Sehr charmant. Ich glaube, hier komme ich nicht mehr her."

Es gab zwanzig oder dreissig wirklich skurille, schockierende und beleidigende Episoden.

Meinen Vater fragte er, ob sein Geld nicht für einen Smoking reichen würde und ob er ihm Geld leihen soll. Meine hochschwangere Frau fragte er vor irgendwelchen Gästen, ob sie mit ihrer Wampe überhaupt noch ficken könne. Auf unserer standesamtlichen Hochzeit fordert er sie auf, doch mal ihre Titten ins Bild zu halten. So in der Art. Das meiste habe ich Gottseidank vergessen. Irgendwann, so nach drei Jahren, bekam ich mit, dass er mich vor meiner Frau und meiner Tochter als "Billigheimer" bezeichnet hatte. Hintergrund dafür war, dass meine Familie gesetzlich krankenversichert ist und lediglich eine private Zusatzversicherung hat. Ich hatte ihn lange vorher schon ein paar mal ernsthaft gewarnt, ohne Erfolg. Als mir meine Frau das mit dem Billigheimer erzählte, rief ich ihn an.

rome: "Du dreckiges, verkommenes, hinterhältiges, altes, feiges, impotentes Schwein, mach ab sofort lieber einen großen Bogen um mich. Wenn du mich aus Versehen siehst, renn, renn so schnell du kannst, du Mistsau. Ist mir scheissegal, wie alt du bist. Wenn du mir noch mal über den Weg läufst, lernen wir uns mal richtig kennen!"

Ich stand wirklich kurz davor, einem fünfundsechzigjährigen die letzten Zähne rauszuschlagen. Kann man keinem erzählen. Ungefähr ein Jahr nach diesem Telefonat bat er mich um ein Treffen. Meine Frau litt unter dem Streit. Also ging ich hin, nahm seine Entschuldigung an und entschuldigte mich meinerseits. Wir hatten ein gutes Gespräch. Er vergesse sich manchmal und so weiter. Kenne ich, sagte ich.

06.02.2008

Geld

Ehegattenunterhalt = 3/7 vom bereinigten Nettoeinkommen + 1/2 von allen anderen Einnahmen. Bereinigtes Nettoeinkommen = Nettoeinkommen * 0,95 - Kindesunterhalt - laufende Darlehen + fiktive Miete einer selbstgenutzten Immobilie. Kindesunterhalt siehe Düsseldorfer Tabelle. Nettoeinkommen - (Ehegatten + Kinderunterhalt) = Lebenstandard today() - 7 Jahre.

97 oder 98 % aller Erwerbstätigen verdienen weniger als ich. Unterm Strich kann ich mir trotzdem nicht mal einen Furz in einer Tüte kaufen. Keine Vorstellung, wie das die anderen Scheidungsidioten machen.

Letztes Jahr bekam ich ein verdecktes Angebot vom Chef einer Consulting Agentur. Wäre so eine Art Teilhaberschaft. Aufträge satt. Jahresbruttoverdienst zwischen 150 - 250 KEUR. Ich habe abgelehnt. Ich verdiene deutlich weniger aber nicht so schlecht, dass ich dafür durch Europa reise, in Hotels lebe und meine Familie nur alle zwei Wochen sehe, dachte ich.

Außerdem gibt es, wenn ich doch noch Karriere machen will, die Möglichkeit, nach Polen, Ungarn, Frankreich, Indien oder Südamerika zu gehen.

Und jetzt? Die Wahrheit. Ich bin keinen Tag vor zehn Uhr im Büro - mit Augenringen bis zum Arsch. Meine Motivation würde ein gefühltes Gehalt von monatlich 500 Euro rechtfertigen. Brutto. Keine Ahnung wieso, aber ich habe, ohne auch nur zu fragen, dieses Jahr eine Gehaltserhöhung von 16 % bekommen. Für mich Beweis genug, dass das Schicksal durchaus Humor hat. Für meine Eltern bin ich insgeheim ein Leistungsverweigerer (astronomische Fehlquoten in der Schule) und Studienabbrecher (15 Semester Jura). Und sie haben völlig Recht. Ich weiss nicht, wie lange das noch gut geht und wann ich meinen wahren Job als Taxi- oder UPS-Fahrer antrete. Aber, solange es nicht vor zehn Uhr losgeht und hier in der Gegend ist, soll es mir recht sein. Reichen tut es sowieso nie. Das Geld. Die alte Drecksau.

02.02.2008

Außensauna

Ich bin einer von diesen Wellnessidioten. Als wir das Haus gekauft und renoviert haben, habe ich einen sechstausend Euro Whirlpool und eine zweitausend Euro Duschvorrichtung einbauen lassen. Außerdem gibt es einen Fitnesskeller mit Kraftmaschinen, Ergometer, Sandsack und Fernseher. Es gibt eine Profimassageliege mit Extra-Armauflage. Solarium & Rotlicht + Meeresrauschen. Und seit letztem Jahr eine Außensauna im Garten. Ist so ein kleines Holzhaus mit einem Vorraum mit Stereoanlage und Bücherregal mit ausgewählter Saunaliteratur und sämtlichen käuflich zu erwerbenden Aufgussorten. Das meiste von dem Zeug (bis auf die Dusche) habe ich selten bis gar nicht benutzt. Aber diese Außensauna hat 'was. Wenn mich jemand sucht, ich liege in der Sauna und übe Abschied nehmen. Ist sehr friedlich da. Wird mir fehlen das blöde Ding.

ps_
Ja, es gibt auch eine Bangkiraiterrasse.

Flach atmen

Sie sind seit Dienstag zurück. Wir hatten drei ganz passable Abende. Wir haben zusammen im Bett gelegen, Fernsehen geguckt, gelacht und heimlich gehofft, dass es reicht. Aber jeden verdammten Morgen ist ihre Stimmung gekippt. Vorhin, so gegen halb zehn, hat sie mir gesagt, dass sie auszieht. Sie kann nicht mehr.

Mea maxima culpa. Ich habe mich noch nie so geschämt. Ich schäme mich für alles was ich dir und unserer Familie angetan habe. Ich lasse dich gehen und hoffe, du wirst glücklich, frei und stark - am besten mehr als du es je warst.