08.03.2010

Ein Skandal

Man muss die Oberfläche kultivieren, denke ich.

Rome: „Ich habe neben der Stadtbücherei gewohnt. Ich kann zwölf französische Autoren rezitieren. Gute, handverlesene Autoren, die es wert sind. Finde erst mal zwölf brauchbare Franzosen! Das dauert. Ich habe sieben Jahre lang am Stück gelesen. Die Dings hat mir letzte Woche von ihrem Literaturzirkel erzählt. Aber nach Flaubert und Baudelaire ging ihr die Luft aus. Zehn Jahre Literaturzirkel und sie kennt zwei Autoren, die man kennen muss. Die Leute haben keinen Geschmack und lesen nur Scheiße. Und eigentlich muss man Flaubert auch nicht kennen.“

LL: „Was wolltest du mir nochmal sagen?“

Rome: „Man sollte an der Oberfläche bleiben. Nur die Oberfläche ist authentisch. Alles andere ist esoterischer Quatsch. Ich lass mir vielleicht die Haare aufforsten.“

LL: „Bitte?“

Rome: „Haartransplantation.“

LL: „Ah, und wieso? Spinnst du?“

Ich zeige in Richtung meiner Geheimratsecken.

LL: „Du hast sie nicht mehr alle.“

Rome: „Eitelkeit ist eine gute Sache. Ist menschlich und unterhaltsam.“

LL: „Aber du hast doch noch fast alle Haare.“

Rome: „Soll ich noch warten?“

LL: „Ja!“

Rome: „Was ganz anderes. Ich bin einem veritablen Skandal auf der Spur. Und du, als spätkonvertierte Frau, kannst mir da vielleicht helfen…“

LL: „Ja?“

Rome: „In allen Beziehungen, die ich hatte und die länger als zwei Jahre liefen, war etwa nach zwei Jahren Schluss mit der Vögelei. Ich habe das damals immer auf mich bezogen. Dachte, ich hätte zu viele Fehler gemacht oder sowas. Aber ich habe inzwischen 30 – 40 Jungs befragt. Zu großen Teilen gute Jungs. Alle haben mir das bestätigt: nach zwei Jahren ist nix mehr. Nix mehr meint: null bis sechsmal im Jahr.“

LL: „Aha.“

Rome: „Was ich nur nicht verstehe: die Weiber tun ja am Anfang so, als hätten sie Spaß dran. Die bekommen Orgasmen und zucken und wollen Nachschlag. Und wenn man nach zwei Jahren aus Versehen doch noch mal vögelt, dann zucken die immer noch – oder tun jedenfalls so. Aber im Großen und Ganzen wollen sie trotzdem nicht mehr ficken. Alle. Alle, die ich kenne. Alle aus meiner Umfrage. Geh mal von hundert Weibern aus. Hin und wieder gibt es vereinzelt Ausreißer. Aber 98 % wollen einfach nicht mehr regelmäßig vögeln. Und ich meine damit nicht jeden Tag, sondern vielleicht zwei, dreimal im Monat. Erkläre mir das doch mal bitte.“

LL: „Du hast recht. Ich kann das von mir bestätigen. Ich war irgendwann einfach zickig. Es war zu viel passiert, und es passte nicht mehr so.“

Rome: „Das ist ja prima. Aber wenn man nicht mehr vögeln will und nicht verwandt ist, dann kann man es ja auch sein lassen. Und wenn das bei allen so ist, warum wird man dann nicht gewarnt? Warum sagt einem der Pfarrer nicht Bescheid? Nirgendwo wird so wenig gevögelt wie in der Ehe. Und wenn erst mal Kinder da sind, wird jahrelang überhaupt nicht mehr gevögelt. Warum sagt das denn keiner?“

07.03.2010

Die verlorene Würde eines hoffnungslosen Liebeskaspers

Mein Lieblingsbarmann schleift nachwievor Frauen an. Gestern zum Beispiel. Zum Filmabend. Die Frau Rounders hat ja Surround Sound und einen ziemlich großen Fernseher. Problem: ich finde Filmabende in Gesellschaft von Frauen komplett überflüssig. Ich sehe dann unweigerlich mein Leben an mir vorbeiziehen. Warum soll man einen Film gucken, wenn man vögeln will? Außerdem: Filmabende mit Frauen = schlechte Filme. Filmabende mit Jungs sind da unkomplizierter. Man guckt 20 Minuten Pornos und fährt dann so schnell wie möglich in die Stadt, um irgendwelche Fickschlitten aufzugabeln und/oder sich verzweifelt zu betrinken. Darüber hinaus bin ich auch ungeeignet für Männchen-Weibchen-Filmabende. Entweder ich mache blöde und stimmungstötende Witzchen oder ich schlafe ein. Oder – wie gestern - beides.

Als die langweiligen Arschlöcher (= Frauen) endlich nach Hause gefahren sind, war ich so erschöpft, dass ich den Barmann und mich beinahe in den Graben gefahren hätte auf dem Weg ins Schlittengeschäft. Naja.

Heute habe ich das neue Mädchen besucht. Ich fürchte, Frauen zeichnen als Grund für 80 % des weltweiten Alkoholismus verantwortlich und kommen, wie ich annehmen möchte, alle nicht in den Himmel. Ich fahre eine aberwitzige Strategie: ich setze mich direkt vor sie an die Bar und ignoriere sie. Ich labere mit dem Barmann, bis sie sich irgendwann einschaltet und mitreden will. Dann sage ich ihr, dass sie keine Ahnung hat. Aber das wäre nicht so schlimm. Wenn mir einer sagen kann, was ich damit bezwecke: gerne.

Unterdessen haben meine Mutter und die Frau Rounders höchstselbst eine Gewerbeimmobilie gekauft. Die Frau Rounders ist jetzt Miteigentümer an einem Objekt mit Aufzug. Das ist gut – ich wollte immer mal einen eigenen Aufzug. Wieso weiß ich nicht. Meine Mutter hat die Verhandlungen geführt. Im direkten Vergleich zu ihr ist J.R. Ewing ein blutiger Anfänger. Macht dann 16 % Nachsteuerrendite. Die Frau Rounders ist eine kapitalistische Sau schlimmster Güte. Ekelhaft.

Ansonsten: 12 % weniger Bonus und 2,9 % mehr Geh-halt. Nicht so schön.

Und die Großwetterlage? Wolkig bis scheiße.

Ich will nach Hause. Allein, ich hab keins.

Noch ne Runde um den Block. Und wenn mir mal einer sagen kann, wieso sich das neue Mädchen ziert und nicht auf mich gewartet hat: ich will’s nicht wissen.

03.03.2010

Hausfrauentipp

„Fick mich!“ schreit Blondie in die Nacht.

Ich bin schon alt und habe keine Ahnung, wie viele Frauen ich hatte. Dreistellig, würde ich sagen. Kommt einem nicht so vor, aber mit den Jahren kommt da schon etwas zusammen. Ob man will oder nicht. Sie spielt Klavier und Golf und hat die Körperspannung, die man hat, wenn man Ballett tanzt und reitet und sowas. Der Vater ist irgendein Fabrikant. Die Mutter das in den Kreisen übliche Bridge-Monster. Sie ist zehn Jahre jünger und sehr hübsch. Und ihre Brustwarzen zeigen direkt in den Himmel.

„Nein“, sage ich. „Jetzt noch nicht.“

Sie liegt vor mir auf dem Rücken, zieht sich an meinen Händen hoch und sucht meinen Blick.

„Bitte fick‘ mich jetzt!“ fleht sie.

Fick dich, habe ich schon öfter mal gehört. Aber das hier ist erst das zweite Mädchen, das mich lautstark bittet, sie zu ficken. Die erste, war auch ein Blondie, fällt mir ein. Ich denke, das hat was mit meinen Augen zu tun. Blondies fallen mir eher ins Auge. Eigenartig dass das erste Mädchen, in das ich mich verknallt habe, eine Halb-Japanerin war.

Ich richte mich auf, ziehe sie am Nacken zu mir, küsse sie.

„Noch nicht.“

Sie hat scharfe Zähne und beißt mir in die Unterlippe. Ich drücke sie zurück in die Rückenlage. Das ist unsere erste Nacht. Ich bin nicht verliebt. Und wenn ich nicht verliebt bin, bin ich ganz brauchbar im Bett. Wir haben die richtige Menge getrunken. Ich habe nichts Besseres vor, das ist unsere Nacht, und ich möchte, dass sie die Kontrolle verliert, dass sie schreit und dass ihr Körper später minutenlang zuckt. Perfekte Körper machen mich mit zunehmendem Alter etwas melancholisch aber auch dankbar. Vor allem, wenn sie gut riechen und schmecken. In diesem Fall nach Vanille…

Jetzt aber mal 'was ganz anderes. Das mit dem Vögeln ist ja doch auch langweilig. Irgendwie. Da gebe ich lieber einen Tipp weiter, von dem man auch 'was hat. So unter uns Hausfrauen. Ich habe ein Motorola Milestone und dazu so ein Edel-Bluetooth-Headset letzter Generation mit "HD-Sound". Das Milestone taugt durchaus auch als Musikabspielgerät. Der Klang in Verbindung mit dem Headset ist prima. Und die Frau Rounders, die ja keine Putzfrau hat (unter anderem weil sie saublöd ist und kürzlich mal wieder eine sechsstellige Apanage abgelehnt hat), ist jetzt sehr glücklich, weil sie Musik hören kann - sogar beim Saugen! Die Kleine hatte auch ihren Spaß. Sie hat mich erwischt. Beim Saugen. Mit lautem und falschem Gesang. Sie lag am Boden.

18.02.2010

Erdmännchen

„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.“

Ich habe Grippe und Fieber und vermutlich war ich ohnehin nie besonders klug. Aber was heißt das denn? Wer ist denn der Nächste? Wenn ich den Typ gar nicht kenne, dann ist doch nicht der Nächste. Eines „anderen“ Frau hätte ich verstanden, aber so ist mir ist das sprachlich zu ungenau.

Ansonsten fühle ich mich derzeit von Erdmännchen umgeben. So kleine Scheißer, die den ganzen Tag Ausschau halten, dass ihnen niemand in die Fresse haut. Umzingelt von Aussitzern, an denen man sich nur die Hände schmutzig machen würde. Und wenn man böse guckt, setzen die sich in ihre Löcher und vergeuden die Luft.

Aber was rede ich. Ich bin ja auch so ein Aussitzer. Wie unfrei kann man sich in Freiheit fühlen? Und was ist denn jetzt mit dieser Wirtschaftskrise? Warum werde ich denn nicht entlassen? Ich möchte doch nur in den Wald gehen und Wildschweine umbringen und Wildschweinlende essen. Kurzgebraten. Nur mit Salz und Pfeffer.

In Wahrheit ist aber alles doof. Und dieser elende Husten macht mich fertig.

13.02.2010

Dialoge für die Ewigkeit

Wenn ich nicht so viel Angst dabei um mich hätte, würde ich sagen, jeder bekommt das, was er verdient.
Die ExF bekommt gerade professionell den Arsch aufgerissen. Der Enddarm hängt etwas durch. Also ist die Kleine bei mir. Ich kann derzeit aber keinen Urlaub nehmen und habe meine Mutter gebeten, bei mir auf die Kleine aufzupassen. Das klappt alles wunderbar. Und abends, wenn die Kleine schläft, sitze ich mit meiner Mutter auf der Couch und unterhalte mich mit ihr. Sie hat Angst um meine berufliche Zukunft. Ich bin ja so ziemlich der bestbezahlte Hilfsarbeiter überhaupt. Aber was, wenn mich die Bank mal rauswirft. Abgesehen davon natürlich, dass ich schon mal rausgeworfen wurde.

Rome: „Das ist einfach. Ich mache mich selbstständig und vermittele bundesweit Altenpflegedienstleistungen mit Ostblockweibern.“

Ich habe vor ein paar Jahren 14 Domains reservieren lassen. Alles so Altenpflegegedöns. Whippie und Wolfman sind von meinem Konzept überzeugt und wollten sich jeweils mit 50.000 Euro einkaufen. Habe abgelehnt.

Rome: „Ich warte quasi nur darauf, dass man mich endlich rauswirft.“

MM: „Ich glaube, du mogelst dich immer durch. Irgendwie bist du mit allen Wassern gewaschen. Soll ich dir mal was sagen? Aber nicht böse werden!“

Meine Mutter hat die gleiche Krankheit wie ich: wir können die Fresse nicht halten, riskieren lieber einen Streit, als irgendwas nicht auszusprechen.

Rome: „Klar. Was denn?“

MM: „Kannst du dich an den Herrn Geier erinnern?“

Rome: „Du meinst den Hausmeister von damals, als ich noch in der Stadt gewohnt habe?“

MM: „Ja. Ich habe dir das nie gesagt, aber jedes Mal, wenn ich dich in der Wohnung besucht habe, hat mir der Herr Geier im Treppenhaus aufgelauert und mich gebeten, unbedingt mit dir zu reden.“

Ich habe diese Wohnung vor sechs oder sieben Jahren verkauft. Der Hausmeister, ein alter und ekelhafter Sack, war kurz vor meinem Auszug gestorben.

MM: „Herr Geier hat mir erzählt, dass du ganze Horden von Nutten in deine Wohnung bestellt hast. Und manchmal wären auch langhaarige Männer und Nutten dagewesen. Ich solle dir doch mal ins Gewissen reden. Wegen den ganzen Nutten.“

Rome: „Aha. Und warum erzählst du mir das jetzt – nach hundert Jahren?“

MM: „Naja. Wenn ich dir das damals erzählt hätte, hätte das ja doch nur Ärger gegeben. Waren da denn wirklich so viele Nutten?“

Rome: „Der Hausmeister hat im zweiten Stock gewohnt, ich im fünften. Wenn da irgendeine an seinem Türspion vorbeigewackelt ist, woher will der denn wissen, dass die zu mir wollte?“

MM: „Keine Ahnung.“

Rome: „Und selbst wenn, woran will der denn erkennen, ob das eine Nutte war?“

Dann haben wir lieber das Thema gewechselt.

Der Mädchenflüsterer

Zehn Wochen ist das jetzt her, seit mir das neue Mädchen eine Abfuhr erteilt hat. Ich war und bin damit nicht einverstanden. Normalerweise, dachte ich, kann ich Signale deuten. Außerdem war ich mit jeder Frau, in die ich ernsthaft verknallt war, früher oder später zusammen. Kein Witz. Liegt nicht am Aussehen, Charisma, Geld oder sowas – ich glaube, die Götter haben mich einfach lieb. Haben mich vielleicht in der Kindheit ein bisschen im Stich gelassen und wollen das jetzt wieder gutmachen. Dass das mit dem neuen Mädchen nicht klappt, hat mich sehr verunsichert. Glück aufgebraucht? In Ungnade gefallen? Jedenfalls sollte ich kurz nach diesem Niederschlag mit Blondie aus der Bank, die mit dem einstelligen Handicap, zu meinen Oberchefs fahren und eine meiner Ideen präsentieren. Ich sitze Blondie im Zug gegenüber, erzähle ihr mit sonorer Stimme drei oder vier Geschichten und zwinkere ihr ein bisschen zu. Vielleicht kann ich sie ja abfüllen und abends im Hotel vögeln. Vor Ort werde ich von einer umwerfenden Hostess in Empfang genommen. Die Ähnlichkeit dieser Hostess mit dem neuen Mädchen ist unglaublich. Ich renne ihr den ganzen Tag nach. Abends nach etlichen Gläsern Champagner und noch mehr Gezwinkere, gerade als ich ihr einen Heiratsantrag machen will, wird sie von ihrem Freund abgeholt. Ich schaue ihr traurig nach und schimpfe mit den Arschgeigen im Himmel. Warum schickt ihr mir die denn, wenn dann doch nix passiert? Ihr könnt mich bald mal am Arsch lecken. Ich schnappe mir Blondie und gehe mit ihr essen. Ich lasse sie erzählen. Zuhören kann ich wie ein Weltmeister. Aber nach drei Sätzen erzählt sie mir von ihrem Freund und dem Haus, das die beiden gerade zusammen gebaut haben. Und dann habe ich auch keine Lust mehr zuzuhören. Vielen Dank, ihr Arschlöcher! Ich bringe Blondie zurück ins Hotel. Mit der wird das nix, so viel habe ich verstanden. Ich kann nicht schlafen mit einem Sack voll Rück- und Niederschlägen. Also gehe ich raus, suche mir eine Bar. Die ersten zwei sind langweilig. Als ich in die dritte Bar einlaufe, fühle ich mich sofort zu Hause. Die (weiblichen) Gäste tanzen auf dem Tresen. In einer Ecke sitzt ein besoffener DJ und grölt schwachsinnige Texte in sein Mikro. Ich bin nicht undankbar und weiß, wann man sich bedanken muss. Der Laden ist ein Geschenk. Ich bin in einer sehr teuren Stadt, aber die Longdrinks kosten hier fünf Euro. Es sind 70 % Frauen da, und die Typen sehen alle scheiße aus. Danke! Ich stelle mich an die Bar neben einen Trupp von fünf Mädchen, die englisch sprechen und alle ganz hübsch sind. Eine sticht heraus. Leider steht sie mittig in dem Trupp, und ich komme nicht an sie ran. Das Mädchen direkt neben mir sucht Augen- und Körperkontakt. Ich lasse sie abblitzen, weil ich die in der Mitte will. Noch ein Blondie – und was für eins. Eng anliegendes schwarzes Kleid. Makellose Haut. Strahlend weiße Zähne und blaue Augen. Ich lächele sie an – wofür habe ich schließlich gebleachte Zähne. Als sie zurücklächelt, wende ich mich ab und drehe ihr den Rücken zu. Ich spiele den Mädchenflüsterer. Mal ganz abgesehen davon, dass ich viel zu alt und hässlich für sie bin. Ich gebe ihr eine Viertelstunde, dann drehe ich mich wieder um. Und, voila, sie steht jetzt neben mir an der Bar. Frauen können mit Zurückweisung noch weniger umgehen als ich.
Angriff. Ich lade sie ein. Wir trinken zusammen. Sie sieht aus wie 22. Ist aber 28. Kommt aus Kalifornien. Sie ist Dokumentarfilmerin und Prosa-Autorin. Die Götter haben mich lieb! Das Gespräch mit ihr macht großen Spaß. Sie streichelt über meinen Unterarm und besteht darauf, mir auch einen auszugeben. Sie hat reiche Eltern, finanziert sich aber selber und arbeitet als Barfrau in Zürich. Wir tauschen Kontaktdaten aus. Eigenartigerweise will ich nicht mit ihr vögeln. Das neue Mädchen verfolgt mich sogar ins Ausland. Ich nehme sie in den Arm, gebe ihr einen Kuss auf die Stirn, bedanke mich für den Abend und spendiere ihr ein Taxi. Selig und besoffen laufe ich ins Hotel zurück, überlege kurz, ob ich bei dem anderen Blondie noch klopfen soll, entscheide mich aber dagegen. Dann bedanke ich mit artig bei allen Göttern und schlafe wie ein Baby.

29.01.2010

Ach

Liebes Tagebuch,

neues Jahr, neues Glück. Das mit dem neuen Mädchen läuft nicht wirklich gut. Ich habe das Trojanische Pferd Ende November übergeben. Ihre Augen haben gefunkelt. Die Frau Müller, die dabei war, und die Frau Rounders waren sich sicher: das klappt. Am nächsten Tag erfahre ich dann, dass sie in einer Beziehung ist. Blöde SMS geschrieben. Einen Monat geschmollt. Dann wieder angetreten. Sie ist mir nachgelaufen. Wartete vor der Toilette und fragte, wo ich die ganze Zeit war. Und die Augen haben wieder gefunkelt. Aber das macht die Sache gar nicht besser. Überall Baustellen. Meine Tochter wird eventuell 65 Kilometer weit verschleppt. Die ExF hat die wahre Liebe gefunden. Auffe Zeche werden Leute rausgeworfen. Alles rutscht einem durch die Finger. Salinger ist tot. Hat einer einen Bus, mit dem er mich überfahren könnte?
Und um mich als doofe Zicke zu outen, verschaffen mir das Leben und mein Lieblingsbarmann permanent Doppeldates. Mit Sängerinnen und Radiomoderatorinnen mit sehr erotischen Stimmen. Und hübsch sind die auch noch. Aber ich will das neue Mädchen. Manchmal darf man keine Kompromisse machen, weil das ganze Leben ja schon einer ist. Achnaja. Ich will nicht so viel meckern. Ist ja auch schade um die Zeit. Q.e.d.

Deine Frau Rounders

28.11.2009

Das neue Mädchen VI

Ich hatte das neue Mädchen am Mittwoch eingeladen, mit mir etwas an der Bar zu trinken. Wir haben noch nie 'was zusammen getrunken. Sie wollte aber nicht. Entsprechend bescheiden war meine Erwartung für die Übergabe eines Geschenks heute. Es rennen einfach zu viele Arschlöcher rum. Davon abgesehen war ich Mittwoch furchtbar besoffen. Ich sage dann oft merkwürdige Sachen, an die ich mich nicht erinnern kann.

rome: "Hi. Ich bin nicht sicher aber ich glaube, ich habe einen Tisch reserviert."

Das Trojanische Pferd klemmt unter meinem Arm.

DNM: "Hi. Na keine Erinnerung mehr an Mittwoch?"

rome: "Wie schlimm war ich denn?"

DNM: "Ich glaube, wir wissen jetzt, dass du Waldorfschulen eher skeptisch betrachtest."

rome: "Habe ich auch wieder erzählt, dass ich das menschliche Urmeter bin?"

DNM: "Ja! Unter anderem..."

rome: "Verstehe. Das schlimme ist: das ist alles wahr."

Sie lacht und zeigt auf das TP.

DNM: "Hat da jemand Geburtstag?"

rome: "Nee. Hörma. Kann das sein, dass du nichts mit mir trinken wolltest?“

DNM: „Ja.“

Dann führt sie mich zu meinem Platz, und ich bestelle flaschenweise Wein. Die Jungs kommen. Götzby, Felix, Frau Müller. Ich bin sehr sensibel und bin heute auf Freunde angewiesen. Das neue Mädchen beschäftigt mich jetzt seit sieben Wochen. Es ist eine Materialschlacht. Hin und zurück sind das fast 50 Kilometer. Ich bin mindestens zweimal die Woche da gewesen. Das heißt: 7 x 2 = 14 x 50 = 700 Kilometer. Geschätzte 40 Longdrinks und eine Kiste Wein. Außerdem 25 bis 30 Geschichten. Und wofür? Dafür dass sie das blöde Geschenk nicht will und am Ende einen Freund hat? Manchmal, wenn ich in der Bank sitze, rufe ich ohne konkreten Anlass in die Runde: „ich bin nicht einverstanden!“ Den Aufwand, den man betreiben muss, um eventuell ein hübsches Weibchen einzufangen, halte ich für unmenschlich. Du musst extrovertiert sein, die Haare müssen sitzen, die Zähne blinken, der Körper muss aussehen, als wäre er in Form, du musst Geld haben für den Sprit, du musst lustige Geschichten kennen, dich von den anderen Idioten abheben… und alles auf eine vage Hoffnung hin. Und das arme Mädchen, das den ganzen Quatsch ertragen muss. Auch nicht schön. Ich glaube, die Dunkelziffer all derer, die nie vögeln, wird unterschätzt.

Jedenfalls sitze ich dann da bis um zwei Uhr nachts. Und müde bin ich Känguru, schließe meinen Beutel zu. Ich will die Sache nur noch zu Ende bringen. So oder so.

rome: „Hörma. Tu mir einen Gefallen und nimm die Kiste hier mit nach Hause.“

DNM: „Wusste ich doch, dass die für mich ist!“

rome: „Von wegen. Die ist übrigens sehr schwer. Hast du’s denn weit?“

DNM: „Was ist denn da drin?“

rome: „Als ob ich dir das sagen würden.“

DNM: „Ein neuer Eurythmie-Kittel?“

rome: „Genau.“

Unterm Strich hat sie sich gefreut und sogar ein bisschen gestrahlt. Theoretisch müsste innerhalb der nächsten fünf Tage das Telefon klingeln. Oder auch nicht. Ich sag dann Bescheid.

19.01.2008

Heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder, keine Frage

"Vielleicht bist du ja jetzt weg, weil du nicht schreibst, wenn du gluecklich bist. Ich hoffe, es ist das Letztere aber es waere doch schoen, du meldest dich manchmal, du weisst doch jetzt sicherlich, dass wir Fans von deiner Sprache leben und ohne dich bald wie kleine vernachlaessigte Haustiere verwahrlost im Netz haengen."

"Frisch getrennter Banker mit Geld, aber ohne Liebe (und Skrupel). Seine Liebe gehört seiner Tochter. Knallhart. Schwarz."

"Wenn nur ein einziges Blog mit dürfte, würde ich wahrscheinlich das von Rounders einpacken..."

"Schlachtschiff. – Hoffnung sei die größte aller Schlampen, verkündet ein gewisser Rome, der bisweilen wie Rounders klingt, den ich einst gerne, egal, Hoffnung also, als die größte Schlampe, denn sie verspricht alles und hält nichts. Touché."

"Ich fand es per Zufall vor einer Weile und las mich so darin fest dass ich an dem Tag eine Verabredung sausen ließ... Wenn man so von Beitrag zu Beitrag liest (er selbst bleibt dabei fast völlig anonym) ergibt sich das Bild eines selbstgefälligen Arschlochs, der sich dessen aber vollkommen bewusst ist. Er arbeitet im Finanzwesen ohne dabei zu sagen wo und was genau. Er macht Geld wie Heu doch seit seine Frau ihn verlassen hat ein gutes Stück weniger... Manchmal beschleicht mich das Gefühl dass das ganze eine Farce ist und durch und durch erfunden. Doch wenn man seine Beiträge liest in denen er sich seiner Situation bewusst wird und vor allem seiner “Kleinen” wir er sein Kind immer nennt, diesen ganzen Schlamassel nicht antun will, schreibt er Sätze die nicht erfunden sein können. Ich würde den Typen mal gerne kennen lernen, um zu sehen was vom Blog her zutrifft und was nicht."

"Gut, dass man nicht alleine ist."

"Man verliebt sich ja doch nur in das, was man von sich selbst in anderen wiedererkennt. Oder in das, was man in anderen sieht, das man selbst nie sein wird, aber doch so gern wäre. Ich bin ein bisschen verliebt in Herrn Rome, aber auch nur so ein bisschen. Genug, um sein Blog jedem wertvollsten oder zweitwertvollsten Menschen mit einem Lesebefehl um die Ohren zu hauen. Also bitte: lesen!"

"Laut aufschreien. Und sehen, dass da noch einer ist, der schon mal da war, einer, der noch Soul hat, der noch nicht fertig ist, oder noch nicht fertig genug. Bukowski für alle, es ist Jagdsaison und jeder Gedanke Freiwild. Rome von Rounders schreibt (wieder)."

"Die meisten, die heute Weblog lesen oder schreiben oder erklären, wissen ja gar nicht, was für ein Gigant, was für ein Killer der mal war und also ist und bleibt. Rome von Rounders. Einer, gegen den fast alles spricht ― außer, dass er besser ist als alle anderen."

"rounders war immer mein lieblingsblog. das erste, was ich damals in der agentur morgens tat, ausser einen halben liter kaffee auf den tisch zu wuchten. immer erst mal nachsehen, ob rounders wieder was geschrieben hat."

"ich habe sie schmerzlich vermisst, herr rome... schön, sie wieder hier zu haben! habe sie damals schon vergöttert und liege ihnen heute noch zu füßen! lust, mal einen kaffee mit mir zu schlürfen? (foto anbei)"

"In der Blogosphäre schlagen die Wellen bereits hoch - ob er es wirklich ist, fragen sich die Leute. Rounders hatte immer Stil und gute Geschichten. Mir würde niemand einfallen, der gut genug ist, ihn so überzeugend zu imitieren. Letztendlich wünsche ich mir, daß er es ist, denn das würde bedeuten, daß er weder tot, noch im Knast, noch in der Psychiatrie oder in Südamerika ist, sondern daß er seinen Traum (Haus, Frau, Kind) gelebt hat. Natürlich sind diese Dinge endlich. Sie erreicht zu haben, den Traum gelebt zu haben, wenn auch nur für gewisse Zeit - das ist es, was zählt, und es macht ihn zum Sieger."

"Er hat mich in einer wichtigen Phase meines Lebens begleitet und beeinflußt und mir geholfen, mich weiterzuentwickeln. Ich bin ihm dafür sehr dankbar."

"Rome a.k.a Rounders ist wieder da. Endlich kommen damit auch die Bloggerküken in den Genuß einer lebenden Legende."

"Die Mutter aller Arschlochblogs ist wieder da!"

"Ich hätte für Rounders sehr gerne Geld bezahlt."

"der rounders in buchform? sofort!"

"... einst Vorreiter in Sachen Blogs unter der Domain rounders.de vielleicht noch einigen bekannt. Mittlerweile bestimmt ins Ausland geflüchtet, erzählte er damals noch von seinem kranken Leben als Yuppie im Frankfurter Bankenmilieu. Er war in seinem Erzählstil sehr von Benn und Bukowski geprägt und hat mit seinen virilen Schilderungen seines Lebens einen bleibenden Eindruck hinterlassen."

"Was ich in den nächsten dreißig Jahren machen möchte: first class fliegen, eine bestimmte Sextechnik, mit Rome von Rounders einen Whiskey trinken..."

"Ein ganz besonderes Weblog, das Rome damals geschrieben hat. Authentischer als der ganze Beigbeder-, Kerouac- und Houellebecq-Kram. Es war eine Anleitung zum Abgefuckt sein und suggerierte trotzdem Weitermachen."

"Das perfekte Weblog war Rounders."

"Früher mal rounders.de gelesen, bis heute noch das beste Blog der Welt."

"Noch heute, wenn ich hin und wieder einen Fuß in ein Casino setze, ist da irgendwo ganz hinten immer noch ein Hauch von einer Erwartung plötzlich an einem der Pokertische einen Mann mittleren Alters mit einem Glas Jameson und wirklich bösen Gesichtszügen zu begegnen..."

"Ein verstörendes, schonungsloses Weblog, schonungslos gegenüber sich selbst... es hat mich auf eine unerklärliche Art und Weise beeinflußt und berührt. Rome hörte Anfang 2003 mit dem Schreiben auf und hinterließ eine Lücke, die nicht zu schließen war... Herr Rounders hatte Stil und gute Geschichten."

"Ich kenne ihn ja in erster Linie 'second hand', wenn er irgendwo lobend erwähnt oder zitiert wird und ich kurz reinschaue: Bei Rounders, der Selbstmitleid mittels garantiert mannhafter Signalwörter in Literatur für Arme umzuwandeln versucht."

"der rounders is schon ziemlich übel, da krieg ich gelegentlich schmerzen beim lesen, also das gefällt mir."

"Seit Monaten lese ich in ihrem Leben herum. Es gefällt mir nicht, Sie sind ein Arschloch oder tun wenigstens so, aber sei's drum, ich lese es trotzdem."

"An Ihnen ist eine seltsam anziehend-distanzierende Mischung aus Schüchternheit und ihrem Gegenteil zu beobachten... Meiner Erfahrung nach hat dies - wie bei Ihnen - eine Kombination von Eindringlichkeit und Leichtigkeit zur Folge, die sich nicht erlernen oder erlesen lässt."

"Rock and Roll! Bist heilsam für manche. Oder anders: das was hier steht, bedeutet manchen etwas."

"... ein arrogantes Arschloch."

"Rounders ist wieder da, und das ist gut so. Zwischen all der gequirlten Kacke diverser Frauenversteher, Weihnachtswichtl und Zwangsjungfern eine absolute Notwendigkeit."

"Ein gefährlicher Mann."

"... psychisch deformiert."

"Sehr aufrichtig, sehr mutig und respekteinflössend intelligent."

"Selten habe ich etwas derart Witziges gelesen, so messerscharf auf den Punkt Gebrachtes... du schnörkelst nicht herum und schaffst es, mit wenigen Worten Bilder in den Kopf der anderen zu pflanzen, kleine Episoden, die unter die Haut gehen und dort wachsen und gedeihen..."

"... und vielleicht bist du nur jemand, den sich ein Schriftsteller ausgedacht hat..."

"... Die Dinge, die Sie schreiben, gefallen mir sehr. Es erübrigt sich, Ihrem Werbeblock eine Zeile hinzuzufügen - alles scheint gesagt, besser, als ich es könnte."

"Na gut - noch jemand, der versucht, so zu wirken, als ob die ganze Welt und alle Leute in ihr ihn ankotzen. In Wirklichkeit holst du dir jeden Abend auf deiner sprachlichen Brillanz einen runter. You're the cutest boy in town."

"totale abgefuckte scheisse, die hier steht, selten so was geiles gelesen, hoffentlich gibts das demnächst als buch..."

"Ein depressiv-sarkastischer Bankeryuppie... Für die moralisch wenig Gefestigten vermutlich gefährlich."

"... eins ist völlig klar: rome ist wohl so ziemlich der letzte Mensch, den ich jemals persönlich kennenlernen möchte. Wer rounders mit Houellebecq vergleicht, übersieht den Kontext: rome ist keine Romanfigur, Vorblättern zum Ende gibt's nicht und seinen Härtegrad an gepflegter Gewissenlosigkeit erreichen alle Houllebecq-Figuren nicht mal in der Summe."

"Rounders ist eine der wenigen Seiten im Netz, die ich komplett lesen musste und das ohne nach 10 Minuten vor Langeweile vom Stuhl zu kippen."

"Wenn du nicht schon so alt wärst, ich würd dich heiraten!"

"Die Pflichtlektüre für jeden, der gerne cool und sarkastisch durch die Welt laufen würde, das ganze aber aus Mangel an sprachlicher Brillanz nicht selbst hinbekommt."

"mittlerweile würde ich sogar für rounders.de zahlen, nur dass die tägliche fortsetzung gesichert ist..."

"... sprachlich bist du eine null... nichts neues, wenn man sich die unglaublich ermüdende autorenlandschaft mal anschaut. permanentes selbstmitleid und ständige nörgeleien: ein ausdrucksvermögen zum kotzen. ich empfehle dir die lyrik von else lasker-schüler..."

"...immerhin schreibt er interessanter als 95% aller Weblogs. Und letztlich bleibt die Frage, ob diese Welt ohne Menschen wie Rounders, Djian, Houellebecq, Bukowski et. al. wirklich besser waere. Ich glaube nicht."

"Ob diesem Vogel mal aufgefallen ist, dass es doch sehr wünschenswert wäre, seine Impotenz möglichst schnell eintreten zu lassen? Immerhin ist man doch geneigt, die Menschen vor weiterem Schaden zu bewahren, denn was sonst entstünde wohl, wenn jemand, der seinen Hund Bodo nennt und auf alles schimpft was sich irgendwie regt, sich auch noch fortpflanzen sollte? Letztlich hätte die Lösung sicherlich auch in seiner eigenen Abtreibung gelegen... Es ist nicht meine Art, Menschen etwas schlechtes zu wünschen, aber Hoffnung existiert schon, denn er sitzt wohl soeben im Flugzeug, und die fliegen mitunter ja riskante Manöver..."

"Aber ich lese ihn wirklich gerne. Vielleicht, weil er so nett über das Leben schreibt."

"Tja, Houellebecq wartet noch auf die Uebersetzung und von Ellis gab es auch schon seit Jahren nichts neues. Wer versaut mir jetzt den Tag?"

"...muesste bloss noch subtiler Maulen lernen."

"schäm dich!"

"Endlich schreibt der Hurensohn wieder."

"...Da steckt viel Wahrheit und Schönheit drin, der Hauptgrund warum ich rounders inzwischen fast religiös lese. Die Verwandtschaft zu Houllebecq ist nicht zu verleugnen, aber das ist durchaus positiv zu bewerten. Außerdem ist rounders authentischer."

"DU BIST EIN FEIGES ARSCHLOCH..."

"Ich find es traurig, wie du über das Leben und die tollen Dinge der Welt sprichst."

"was für ne scheiss-site! ich hab mich köstlich amüsiert!"

"habe schon viele lebensphilosophien gesehen, philosophien des konsums, des leides, der angst, des selbstmitleids, der flucht; aber du bist der erste, den ich lesen durfte und der eine schöne intelligente HASSphilosophie aufgestellt hat. ich schick dir eine medaille, für einen pokal reicht die kohle nicht..."

"wenn man auf den minenfeldern des daseins seit jeher stetig nur treibt und verweht und dann auf gedanken stösst, die den gleichmut der tage ebenso beständig versuchen, dann ist es einer jener momente eingetreten, von denen man später noch zehren kann >>ich ziehe den hut mit freuden<<"

"Hey, hast du eigentlich ein Ding an der Waffel?"

"nachdem ich jetzt einige tage bei rounders mitgelesen habe, mag ich es langsam. sozusagen ein gratis-houellebecq im web..."

"Es wäre gelogen zu leugnen, hier und da mal einen Blick auf deine Seite zu werfen... und hier und da auch mit einem gewissen Amüsement..."

"Dann bist du... irgendwas zwischen nem abgewrackten Möchtegern-Yuppie, der das Leben verachtet, und nem Pseudo-Messie, der vom Leben verachtet wird... Du hast was von Patrick Bateman, dem Protagonisten von 'American Psycho' (B.E.Ellis)... Hast du dir mal überlegt, alles aufzuschreiben? Einfach alles? Weil, ich würds kaufen..."

"Sowas Abgefucktes habe ich noch nicht gesehen..."